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Formel 1 trifft Heimatwerk-Dirndl

Formula Unas in steirischer Tracht

Weltweite Bühne für kostbare Traditionen

beim Grand Prix von Österreich in Spielberg: In maßgefertigten Dirndln des Steirischen Heimatwerks präsentieren hier die Formula Unas jährlich Millionen von Zuschauern weltweit die Steiermark. Im heurigen Jahr wird diese Kombination aus Sport und Tradition um einen künstlerischen Aspekt erweitert: In Anlehung an ein Kunstwerk Erwin Wurms werden die Fahnenträgerinnen von 7. - 9. Juli 2017 am Red Bull Ring exklusive „Steiermark-Schürzen" tragen.

Wie bereits in den Jahren zuvor, wurden auch heuer wieder junge Damen aufgerufen, sich als Grid Girls für den Österreich-GP zu bewerben. Aus rund 1.000 Bewerberinnen wurden schließlich von einer hochkarätigen Jury in Kombination mit einem Online-Voting 50 Formula Unas gekürt. Unter den 50 Auserwählten sind zwölf Steirerinnen, die sich einen der heiß begehrten Plätze in der Startaufstellung des F1-GP 2017 geschnappt haben.

Die Formula Unas tragen in diesem Jahr wiederum ein „Alltagsdirndl", also eine aus Baumwolle gefertigte Tracht. Die Dirndl sind in jenem, für die Steiermark typischen Grundschnitt mit der klassischen Variante der Dreiteilung (d.h. Oberteil im floralen Streumuster, Rock im Streifmuster, Schürze einfarbig) gefertigt. Namentlich bekannt ist jene „klassische" Form des Dirndls als „Steirischer Leiblkittl". Diese Dreiteilung in Farbe und Muster ist in 10 Varianten, passend zu den 10 Fahrerteams, bunt gestaltet, sodass hierdurch die Vielfalt der steirischen Tracht zum Ausdruck gebracht werden kann.

Der international renommierte Gegenwartskünstler Erwin Wurm hat nicht nur unlängst die Steiermark im Österreich-Pavillon der 57. Biennale in Venedig vertreten, sondern im Jahr 2016 auch das Kunstwerk „Wandpullover für die Steiermark" im Regierungsbüro der Grazer Burg installiert. So kam es zur Idee, die Fahnenträgerinnen der Formula Unas in Anlehnung an seine Installation mit so genannten „Steiermark-Schürzen" auszustatten. Ausschnitte aus dem „Wandpullover für die Steiermark" dienten hierzu als Vorlage, das zentrale Motiv bildet der steirische Panther. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer ist stolz auf diese gelungene Verbindung von Tradition und Kunst, denn „wenn wir in unserem Land die besten Kräfte bündeln und Vernetzung leben, dann ist und bleibt die Steiermark - um sprachlich beim Motorsport zu bleiben - auf der Überholspur."

 
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