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Geschichte

Das Steirische Heimatwerk schreibt Geschichte ...

Bereits 1915 geplant, wurde im Jahr 1917 die „Volkskundliche Verkaufsstelle“ im Steirischen Volkskundemuseum in Graz eingerichtet. Sie bildete den Grundstein für das heutige "Steirische Heimatwerk", das seinen Namen seit dem Jahr 1934 trägt. Viktor Geramb, der als Initiator und wesentlicher Gedankengeber und Gestalter zu nennen ist, verfolgte damit zwei konkrete Ziele: Zum einen sah er mit dieser Einrichtung die Verwirklichung einer volksbildnerischen Idee, nämlich „Nachahmungen von im Museum vorhandenen Originalen steirischer Volkskunst“ herstellen zu lassen und zu verbreiten. Zum anderen sollte das Erzeugen dieser Produkte das bäuerliche Hausgewerbe bzw. Kleingewerbe fördern. Das Steirische Heimatwerk war das erste seiner Art in Österreich und Vorbild für die späteren Gründungen in allen weiteren Bundesländern.

 

Standorte

Das Heimatwerk im "Stöckl" des Volkskundemuseums. 
Das Heimatwerk im "Stöckl" des Volkskundemuseums.Das Heimatwerk im "Stöckl" des Volkskundemuseums.
 
Neben seinem Standort im "Stöckl" des Volkskundemuseums in der Grazer Paulustorgasse, folgte im Jahr 1952 die Gründung einer zweiten Steirischen Heimatwerkfiliale in Kapfenberg am Koloman-Wallisch-Platz. Eine weitere folgte im Jahr 1976 ebenfalls in Kapfenberg. In den Jahren 1980/81 wurden diese beiden, örtlich sehr nahe beisammen liegenden Filialen vereint. In Graz wurde im Jahr 1976 - aufgrund der Platzknappheit im „Stöckl“ des Volkskundemuseums und des Wunsches nach einer Filiale in der Grazer Fußgängerzone - in der Sackstraße 16 ein Geschäftsbetrieb aufgenommen und für 10 Jahre gehalten, bevor er im Jahr 1986 an den Standort Herrengasse 10 übersiedelte. In der nahen Umgebung des Volkskundemuseums wurde in den Jahren 1978/79 zudem eine neue, größere Unterkunft für das Steirische Heimatwerk gefunden: in der Paulustorgasse 4, womit der Gründungsstandort im „Stöckl“ (Paulustorgasse 13a) zur Geschichte wurde.


Im Jahr 2008 wurden schließlich das Sortiment der beiden Grazer Standorte - Paulustorgasse und Herrengasse - zusammengelegt und es erfolgte eine Neueröffnung in der Sporgasse 23. Als Teil der Volkskultur Steiermark GmbH befinden sich nun alle Bereiche vom Kunsthandwerk über den Trachtenbereich bis hin zur Schneiderei unter einem Dach.


Literaturhinweise:

Greger, Michael J.: Das Heimatwerk als Beispiel „Angewandter Volkskunde“, in: Greger, Michael J. und Verhovsek, Johann: Viktor Geramb 1884 – 1958. Leben und Werk. Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde, Neue Serie Band 22, Wien: Selbstverlag des Vereins für Volkskunde, 2007, S. 27 – 30.

Chronik des Steirischen Heimatwerkes (unveröffentliches Einzelexemplar).

 
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